Ausserdem hab ich Kopfweh, denke aber das das davon kommt weil ich immer wenn ich mich anstrenge meine Zähne zusammenbeisse. Damit du die für dich passende Dosierung findest, solltest du möglichst niedrig dosiert beginnen und dich dann langsam hocharbeiten. Fühlst du dich morgens groggy und müde, war die Dosierung zu hoch. Wenn du nicht gut schlafen konntest, kannst du die Dosierung etwas erhöhen. 10 Kilo Abnehmen In 6 Monaten 80 Die geeigneten Gute-Nacht-Rituale für das Kinderbett – so schläft das Kind am besten: Fitness Abnehmen Shake Almased das Problem scheint es bei der EasyBox 904 LTE ab und an mal zu geben. Die Lösung für das Problem sollte ein Firmware-Update bringen. Wie Kann Man Am Schnellsten Abnehmen Ohne Tabletten Nicht Weltbest! Dafür lass ich jeden Proteinpulverpfannkuchen stehen. Die schmecken einfach nur lecker

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Und dann die Frage: „Melden? Oder besser einfach ignorieren?“ Die Patientin hatte vor wenigen Wochen eine Nierentransplantation und wird daher eigentlich sehr engmaschig überwacht. Außerdem ist sie 67 Jahre alt – dass sie sich da innerhalb der letzten Wochen mit HIV oder dem Hepatitis C Virus angesteckt hat, ist eher zu bezweifeln. Aber was ist, wenn doch? So hadere ich etwa eine halbe Stunde mit mir, bis ich schließlich der beteiligten Ärztin Bescheid sage und sie nach dem üblichen Vorgehen hier in Belgien frage. „Du musst selbst wissen, ob du das melden möchtest…“ ist ihre Antwort. Nicht sehr hilfreich. Letzten Endes entschließe ich mich dem „Better safe than sorry“-Prinzip treu zu bleiben und gehe in die Notaufnahme, um mir Blut abnehmen zu lassen. Fatburner Schnell Abnehmen Youtube Im Kapitel “Nahrung nach dem Sport” ist uns eine Rezeptidee besonders aufgefallen: der Regenerationspudding. Regeneration klingt ja prinzipiell erstmal nicht schlecht und bei Pudding wurden unsere Augen sowieso schon ganz groß. Brazier empfiehlt als Essen nach dem Sport leicht verdauliche Kost wie Puddings oder Drinks, da unser Körper nach einem Training oft nicht ausreichend Energie für die Verdauung aufbringen kann. Erfolgreich Abnehmen Youtube Jehova, beende (bitte) Weltweit jede Herrschaft durch dein Widerliches ex Volk Israel dem Blute nach vollständig (Ignatz Büby Volk), u. lasse im Gegensatz dazu die Herrschaft Israels dem Geiste nach Erstarken u. Mächtig werden, durch Jesus Christus ameen. Fitness Abnehmen Shake Almased Um unsere Webseite für Sie optimal zu gestalten und fortlaufend verbessern zu können, verwenden wir Cookies. Nutzungsdaten werden nur in anonymisierter Form zu Optimierungszwecken gespeichert. Durch die weitere Nutzung der Webseite stimmen Sie der Verwendung von Cookies und der Speicherung der Nutzungsdaten zu. Weitere Informationen hierzu erhalten Sie in unserer Datenschutzerklärung. Die elfte Tranche der Barmer-Rabattverträge soll am 1.Oktober 2018 anlaufen und soll damit die bisher geltende neunte Tranche ablösen. DieKasse hat nach eigenen Angaben 151 generische Wirkstoffe und Wirkstoffkombinationen in 160 Fachlosenausgeschrieben, davon 109 im Mehrpartnermodell, bei dem bis zu drei Bieter den Zuschlagbekommen. 51 Lose werden demnach exklusiv vergeben. Fitness Abnehmen Shake Almased Salben wie z.B. Bebanthen® können den Heilprozess beschleunigen, die Narben weich halten und die Krustenentfernung erleichtern. Fatburner Schnell Abnehmen Youtube Grundsätzlich kann eine operative Korrektur der Ohrmuschel ab einem Alter von 5 Jahren jederzeit durchgeführt werden. Ab diesem Alter geht man davon aus, dass das Ohrmuschelwachstum fast vollständig abgeschlossen ist. Sind die abstehenden Ohren stark ausgeprägt, sollte das Kind von vornherein vor den folgenreichen Hänselein in der Schule bewahrt und noch vor Schuleintritt behandelt werden. Wenn sich die Eltern bei der Entscheidung zu einer operativen Therapie schwer tun, sollten ausführliche Gespräche mit dem Arzt geführt werden. Er wird Ihnen aus seinem Erfahrungsschatz preisgeben, ob sich die Ohren des Kindes in der weiteren Entwicklung noch verändern oder Anlass zu späteren Stichelein in der Schule sein werden..

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Also, du perfektes göttliches Geschöpf, aus Liebe geboren, immerwährend verbunden mit der göttlichen Quelle, trau dich, dich anzuschauen! Trau dich in die Dunkelheit hinaus! Und auch hinein! Denn sie kann dir gar nichts anhaben! Die Ängste, die du hast, sind nur deine Unwissenheit. Dein Unbewusstsein. Lerne sie kennen deine Schatten. Hol sie zurück in die Liebe, wenn du spürst, dass die Zeit dafür reif ist! Du wirst es immer wissen, wann der richtige Zeitpunkt ist! Am Bauch Abnehmen Frischhaltefolie Jobs Auf Produktefee.de musst Du nicht lange Testberichte durchlesen wie auf anderen Portalen, sondern kannst Dir einen Überblick der Fitness DVD Bestseller verschaffen. Dies erspart dir nicht nur sehr viel Zeit sondern Du kannst Dich auch auf die Fitness DVD Bewertungen und Rezensionen der Käufer verlassen. Deshalb haben wir auf einen Fitness DVD Test verzichtet. Denn nicht jeder Fitness DVD Test ist so aussagekräftig wie die Bewertungen von Käufern, die das Produkt bereits in den Händen gehalten und selbst ausführlich getestet haben. Erfolgreich Abnehmen Youtube Todmüde ließ Rainer sich in sein Bett fallen. Er wollte nur noch schlafen und vergessen. Vielleicht würde sich ja alles nur als ein böser Traum erweisen, wenn er wieder erwachte. Sofort war Rainer eingeschlafen und fand rasch wieder in jenen Traum zurück, der ihn vor einigen Tagen so beglückt hatte. 

Wie immer, wenn Raoul in seinem engen Cockpit saß und hoch am Himmel seinen Kurs flog, fühlte er sich losgelöst vom Druck und der Hässlichkeit dieses unbarmherzigen Krieges. Doch nicht nur das Fliegen vermittelte ihm jetzt solche Glücksgefühle, sondern auch der Umstand, dass ihm Irene über den Weg gelaufen war. War es Schicksal? War es Vorsehung, dass er diesem wunderbaren Geschöpf begegnen durfte? Nach langem Suchen hatte er endlich jene Frau gefunden, die seinem Leben Sinn und Freude geben konnte. Raoul war überzeugt, dass Irene die perfekte Ergänzung in seinem Leben war.
In einer einsamen Bucht hatte Raoul für Irene eine kleine, einfache Fischerhütte gemietet, in der sie sich absolut sicher fühlen konnte. Anfänglich verhielt sich die verängstigte Frau Raoul gegenüber sehr distanziert. Doch diese Befangenheit begann sich bald zu legen, denn Raoul brachte ihr Sympathie und Freundschaft entgegen. Es dauerte nicht lange und seine aufrichtige Zuneigung wandelte sich in Liebe, die schließlich von Irene erwidert wurde. Das Liebespaar schmiss alle Vorbehalte über Bord, denn Raoul war bereits verheiratet und Irene verlobt. Wie es so oft in diesen Kriegswirren der Fall war, fragten die Liebenden nicht nach dem Morgen, sondern lebten nur im Heute. Irene hatte Raoul ein Foto von ihrem Verlobten Albert Raabe gezeigt. Der Pilot auf dem Bild war der Prototyp eines Ariers. Seine Uniform passte perfekt und seine Körperhaltung wirkte stark, selbstsicher und überzeugend. Raoul konnte sich dem Blick dieses Mannes kaum entziehen, obwohl er nur ein Foto von ihm in der Hand hielt. Diese Augen hatten etwas Besonderes an sich. Obwohl das Bildnis nur in Sepiafarben gehalten war, ging ihm dieser klare und vor allem kühle Blick durch und durch. Irene bestätigte Raoul auch, dass Alberts tiefblaue Augen das Auffälligste an ihm waren. Sie waren auch der Grund gewesen, dass sie sich in ihn verliebt hatte.
Doch bald war Albert wieder vergessen und die beiden genossen das Hier und Jetzt und dachten nicht an die Zukunft.
Die Tage und Wochen vergingen wie im Fluge. Längst hatte der Frühling dem Sommer Platz gemacht und langsam begann sich abzuzeichnen, dass die Deutschen denKrieg verlieren würden. Obwohl Raoul mit Irene zwischen seinen Einsätzen glücklich in ihrer neuen kleinen Welt lebte, wussten die beiden Liebenden doch, dass die zukünftige Entwicklung des Krieges auch für sie nicht ohne Folge bleiben würde. Raoul und Irene waren sich in diesen wenigen Wochen so nahe gekommen, dass keiner mehr ohne den anderen sein wollte. 
Das angekündigte Verfahren vor dem Kriegsgericht war zurückgezogen worden, da sich die von Raouls Nacht- und Nebelaktion mitgebrachten Unterlagen der Resistance als überaus wertvoll erwiesen hatten. Sie enthielten nicht nur die genauen Positionen einiger Sperrbunker an der französischen Kanalküste, sondern gaben auch noch über die darin befindlichen Geschütze und ihre Kaliber Auskunft. 
Trotzdem konnte das Oberkommando Raouls eigenwilliges Handeln nicht ohne Konsequenzen durchgehen lassen. Da half selbst sein großer Bekanntheitsgrad als Schriftsteller nichts. Es wurde ihm daher nahegelegt, seinen Abschied einzureichen. Raoul war ohnehin bereits der älteste Flieger der Staffel. Mit seinen 44 Jahren war er bereits ein Methusalem unter den Piloten. Außerdem entsprach Raoul auch aufgrund seines hohen Wuchses und seiner mittlerweile doch ziemlich angewachsenen Körperfülle schon seit Längerem nicht mehr den Standards eines Kampfpiloten. Seine Demission schmerzte. Der Abschied von allem, was Raoul hier lieb und vertraut geworden war, fiel schwer. Besonders das Fliegen, aber auch die Kameraden am Stützpunkt würden ihm fehlen.
Doch das neue Leben mit Irene würde ihm wiederum völlig neue Dimensionen eröffnen. Aufgrund dieser positiven Zukunftsperspektive fiel es Raoul nicht mehr ganz so schwer, das Fliegerkorps zu verlassen, das so lange sein Leben ausgemacht hat.
Zusammen mit Irene hatte er beschlossen, das nahende Kriegsende in der spanischen Kolonie Westsahara abzuwarten. Raoul kannte in der Nähe des Versorgungsflughafens Cabo Juby bei Tarfaya ein hübsches Plätzchen, wo er sich mit Irene erst einmal niederlassen und abwarten würde. Seinen alten Job an diesem Flughafen konnte er sofort wieder antreten. Außerdem würde er sich dann wieder mehr seiner Schriftstellerei widmen können.
Nachdem alle Vorkehrungen für ihren gemeinsamen Ortswechsel getroffen worden waren, wollte Raoul aber nicht einfach sang- und klanglos verschwinden, ohne sich vorher von seinem Freund Egon zu verabschieden. 
Egon war Raoul für seinen selbstlosen und verwegenen Einsatz, mit dem dieser Irene aus Südfrankreich herausgeholt hatte, zutiefst dankbar. Auch Egons Freund und Flügelmann Albert war unsäglich erleichtert gewesen, seine Braut in Sicherheit zu wissen. Doch wie würden die beiden reagieren, wenn sie erfuhren, dass Irene nicht mehr die Braut von Albert, sondern inzwischen seine Lebensgefährtin war?
Andeutungsweise hatte Raoul Egon bereits zu verstehen gegeben, dass sich zwischen ihm und Irene zarte Bande zu weben begonnen hatten. Doch jetzt musste er endlich Farbe bekennen und seinem Freund gestehen, dass sich daraus eine tiefe Liebe entwickelt hatte und Irene nicht mehr zu Albert zurück wollte. 
Durch seine Beziehung zu den höchsten Militärkreisen war es Raoul gelungen, einen letzten Aufklärungsflug fliegen zu dürfen. Diesen wollte er nicht nur nutzen, um sich von seiner treuen Lightning zu verabschieden, sondern Egon endlich die volle Wahrheit zu sagen und ihn über seine tatsächlichen Absichten mit Irene in Kenntnis zu setzen. Egon sollte dann seinem Waffengefährten Albert mitteilen, dass Irene nach dem Krieg nicht mehr zu ihm zurückkehren würde. 
Für die Abreise war bereits alles gepackt und auch alle Formalitäten waren erledigt. Ein Kamerad würde ihn und Irene in die Westsahara fliegen, wo sie in aller Ruhe ihre weiteren Zukunftspläne schmieden würden. 
Ein letztes Mail liebten sich die beiden in ihrer kleinen Fischerhütte. Weder Raoul noch Irene konnten ihre Wehmut verbergen, von diesem besonderen Ort Abschied nehmen zu müssen, wo sie so viel Glück und Freude erfahren hatten. Sie wussten, dieser Abschied würde ein Abschied für immer sein.

Es war ein wunderschöner wolkenloser Sommermorgen, als Raoul die beiden Gashebel nach vorne schob, um seine Lightning zu beschleunigen und sich zum letzten Mal mit ihr in die Luft zu erheben. Wehmütig sah er, wie unter ihm die Welt immer kleiner und kleiner wurde, bis er schließlich nur noch das Meer vom Festland und den Inseln unterscheiden konnte.
Es dauerte nicht lange, bis er von Egon in seinem holprigen Französisch begrüßt wurde. Sofort fiel dem Deutschen die bedrückte Stimmung seines Freundes auf. Nachdem Raoul ihm wehmütig mitgeteilt hatte, dass dieser Flug sein letzter war, wurde auch Egon kleinlaut. Doch als Raoul sich dann endlich dazu durchgerungen hatte und seinen Freund über seine Zukunftspläne mit Irene in Kenntnis setzte, verstummte Egon total. Raoul hatte fast den Eindruck, dass sie die Frequenz verloren hatten. Doch plötzlich war Egons Stimme wieder da. In panischer Aufregung hörte Raoul seinen Freund aufgeregt ins Mikrofon brüllen. Doch aus diesem furchtbaren Kauderwelsch aus Deutsch und schlechtem Französisch konnte er absolut nichts verstehen. Egon riss sich schnell zusammen. Mit bebender Stimme wiederholte er nun etwas langsamer:
„Dreh sofort ab und mach dich so rasch wie möglich aus dem Staub. Albert ist bei dem heutigen Erkundungsflug mein Flügelmann. Er hat die Frequenz gefunden, auf der wir uns unterhalten. Albert hat alles mitangehört und weiß nun über dich und Irene Bescheid. Er fühlt sich zutiefst gedemütigt und hintergangen. Sein Hass auf dich ist jetzt so gewaltig, dass er der Flugleitstelle deine ungefähre Position gemeldet hat. Gerade haben sich in der Nähe befindliche Jäger aufgemacht, dich zu suchen und abzuschießen.“
„Aber das kann doch nicht möglich sein. Man kann doch über alles…“
„Halt jetzt keine Volksreden, sondern hau endlich ab, sonst wirst du abgeknallt wie ein Karnickel auf der Treibjagd“, unterbrach ihn Egon energisch.
„Egon, danke für...“
Doch der Deutsche hatte bereits die Frequenz unterbrochen, sodass nur noch lautes Rauschen zu hören war.
Verdammt! So hatte er sich seinen letzten Flug nicht vorgestellt. Seine Lightning war ein unbewaffneter Aufklärer und schutzlos den Maschinenkanonen der Jagdbomber ausgeliefert. Seine einzige Möglichkeit, einem Abschuss zu entgehen, war, so schnell wie möglich zu flüchten. Raoul kam sich nun wirklich vor wie ein Hase im gemähten Kornfeld. Jetzt konnte er nur auf die hohe Geschwindigkeit und die großen Flughöhe seiner Lightning setzen. Doch die deutschen ME 109 waren auch nicht gerade langsam. Sollte sich wirklich einer dieser Jagdflieger in seiner Nähe aufhalten, dann würde er ein Mordsproblem haben. Konzentriert hielt Raoul nach feindlichen Maschinen Ausschau, während er in einem Höllentempo Kurs auf Korsika nahm. Die nackte Todesangst begann in ihm hochzusteigen, als er aus dem wolkenlosen, blauen Himmel zwei kleine dunkle Punkte auftauchen und zügig näherkommen sah. Rasch drehte Raoul ab, schob die Gashebel noch ein kleines Stück nach vorne und brachte seine Lightning in einen leichten Sinkflug, um die maximale Geschwindigkeit aus der Maschine herauszuholen. Vor und etwas unter ihm befand sich eine dichte Wolkendecke. Erleichtert atmete Raoul durch. Wenn er es schaffte, sich in den Wolken zu verstecken, dann hätten die beiden Jäger kaum eine Chance, ihn dort zu orten und abzuschießen.
Schnell wanderten die Drehzahlmesser der Motoren nach rechts in den roten Bereich und Raoul regelte mit der Propellerverstellung nach. Er versuchte, so schnell wie möglich in diese Wolkenbank zu gelangen. Nur zu gut wusste er, dass die beiden Jagdflieger um einiges schneller waren als er selbst. 
Raoul versuchte, aus seiner Lightning den letzten Rest an Geschwindigkeit herauszupressen. Doch gegen die schnellen und wendigen Maschinen des deutschen Geschwaders war er chancenlos. Die beiden Flieger rückten immer mehr auf, sodass Raoul die gegnerischen ME 109 hinter sich nicht mehr sehen konnte. Als erfahrener Pilot kannte er diese Vorgangsweise. Raoul wusste, dass sie da waren und die Jagd auf ihn bereits eröffnet war. Nur noch ein Wunder würde ihn jetzt noch retten können. Instinktiv zog er seine Maschine in einer Steilkurve nach unten, um die Position der beiden Jäger feststellen zu können. Gerade noch zur rechten Zeit, denn über ihm zogen die ersten Leuchtspurgeschosse ihre tödliche Bahn. Nochmals versuchte Raoul in einer waghalsigen Kunstflugfigur abzudrehen, um den tödlichen Waffen der Deutschen doch noch zu entgehen. Er zog seine Maschine steil nach oben und kippte sie scharf über den linken Flügel ab. Die Lightning war als zweimotoriger Bomber für solche Flugmanöver absolut nicht geeignet. Doch Raoul hoffte, mit diesem unerwarteten Manöver seine Gegner zu täuschen, um lebenswichtige Sekunden zu gewinnen, damit er endlich in der Wolkenbank untertauchen konnte. Die Maschine lag jetzt auf dem Rücken und flog in einem flachen Winkel direkt auf die Oberfläche der Wolken zu. Das Variometer zeigte voll in den roten und verbotenen Bereich. Beide Drehzahlmesser stießen fast an ihre rechten Anschläge. Wenn Raoul nicht im nächsten Moment reagierte, dann müsste die Maschine gleich auseinanderbrechen. Raoul zog beide Gashebel zu sich und leitete gleichzeitig mit einer festen seitlichen Bewegung des Steuerknüppels eine Rolle ein, um die Maschine wieder in die aufrechte Fluglage zu bringen. Es grenzte fast an ein Wunder, dass seine Maschine diesen ungeheuren Belastungen standgehalten hatte. Raoul drückte sein Flugzeug leicht nach unten. Er fühlte dieses leichte und unwillige Zittern, als sie dem High Speed Stall bedenklich nahe kam. Die Struktur der Zelle war jetzt extrem belastet. Er musste jetzt sofort reagieren, um nicht in tausend Stücke gerissen zu werden. Raoul zog den Steuerknüppel zu sich und hob dadurch die Nase des Flugzeuges wieder etwas von der rettenden Wolkendecke weg nach oben. Sofort ging das Variometer zurück in den gelben Bereich. Auch die Drehzahlmesser der beiden Motoren zeigten einen leichten Rückgang an. Doch seine Gegner waren ausgebildete und erfahrene Jagdflieger. Außerdem hatten sie noch dazu den Vorteil, in kleineren und viel wendigeren Maschinen zu sitzen.
Der unerwartete Jägerabschwung hatte die beiden deutschen Piloten doch ziemlich überrascht. Sie wunderten sich, dass diese Riesenkiste nicht schon längst auseinandergebrochen war. Aber rasch rückten die Jäger wieder näher an den schwerfälligen Aufklärer heran. Bevor Raoul weiter in Richtung der Wolken unter ihm sinken konnte, waren die beiden Bomber schon wieder dicht auf seinen Fersen. Die Umrisse der Lightning wanderten durch das Visier der beiden Jäger. Anhand der Leuchtspur konnten die Piloten ganz genau erkennen, wie gut ihr Objekt im Ziel lag. 

Noch bevor sich die Wirkung der Geschosse auf seine Maschine und seinen Körper auswirken konnte, wusste Raoul bereits, dass er getroffen war. Mit letzter Kraft versuchte er noch, den Steuerknüppel anzuziehen. Doch dafür war er bereits viel zu schwach. Seine Hände, sein Körper gehorchten ihm nicht mehr. Brennend stürzte die getroffene Lightning in die Tiefe. Während die tiefblaue See immer näher kam, glaubte Raoul plötzlich, in die eiskalten, blauen Augen Alberts zu sehen. Die darin zu lesende Genugtuung spiegelte all den Hass wider, den er für Raoul empfand. 
Doch sein letzter Gedanke galt seiner geliebten Irene. Vor seinem inneren Auge liefen noch einmal in Sekundenschnelle die wundervollen Wochen mit ihr ab. Von Wärme und Liebe erfüllt, fühlte er noch einmal ihre zarte Haut, roch ihren besonderen Duft und blickte ein letztes Mal in ihre wunderschönen smaragdgrünen Augen, während ihn dieses bereits vertraute und sanft blauschimmernde Licht umgab. Während seine Seele friedlich und leicht aus dem zerstörten Cockpit glitt, versank sein zerfetzter Körper mit den Trümmern seiner Lightning in den dunklen Tiefen des Meeres. Ein Kind zu gebären stellt hohe Anforderungen an den weiblichen Organismus. Neben einem sanften Bewegungsprogramm für den Blutkreislauf wird nach der Geburt auch eine postnatale Gymnastik empfohlen, um den Bauchboden wieder zu festigen. Andere Pluspunkte des regulären Sportes nach der Trächtigkeit sind die Vorbeugung von Symptomen wie z. B. Blasenschwäche, Rückenschmerzen, untere Gebärmutter, Bauchbeschwerden und sexueller Apathie. Fitness Abnehmen Shake Almased 1. Lauf ab jetzt immer Treppen, anstatt die Rolltreppe oder den Aufzug zu nutzen. Gerade nach dem Essen kannst Du bei der Kälte auchgut einen Spaziergang machen, das kurbelt den Stoffwechsel an.
2. Achte darauf, mindestens acht Stunden zu schlafen, Studien haben herausgefunden, dass man mehr Hunger hat und mehr isst, wenn man zu wenig schläft! Versuch‘ ein paar Stunden vor dem Schlafen gehen nichts zu essen, optimal wären drei bis vier Stunden. Fang mit ein-bis zwei Stunden an und steigere Dich dann. Sonst iss‘ dann aufjedenfall eher Proteine wie Käse, Eier oder Magerquark z.B. mit Ananas, fettarmer Joghurt mit Heidelbeeren, „Skyr“, Eiweißbrot mit Lachs. Übrigens: Eigentlich sollte man nicht bis zum Hungeranfall warten. Dann ist’s zu spät und du isst automatisch mehr und schlingst schnell runter. Viele Sportler halten ihren Stoffwechsel aktiv, indem sie alle 2 Stunden eine Kleinigkeit essen. Übrigens denken die meisten, sie hätten einen viel höheren Kalorien-Grundumsatz, als sie tatsächlich haben. Empfehlenswert zum ausrechnen und als Ernährungstagebuch finde ich die App „My Fitness Pal“.
3. Lass‘ Softdrinks komplett weg, Du findest zum Durststillen sicher eine gesündere und kalorien-ärmere Alternative: Wasser, Saftschorlen, Tee, oder mit Früchten aromatisiertes Wasser. Achte darauf, viel zu trinken, das macht Dich agiler und es hilft beim Abnehmen. Hab dafür überall was zu trinken parat. Es gibt auch Apps, die Dich dran erinnern, genug zu trinken (beispielsweise „Hydro Coach“).
4. Schränke Deinen Alkoholkonsum soweit es geht ein. Auch ich trinke gerne mal eins, zwei Gläser Wein und verzichte da nicht drauf. Den Wein mische ich aber nun immer mit Wasser. Hier findest Du zum Vergleich eine Alkohol-Kalorientabelle (Klick!).
5. Lass‘ Süßigkeiten möglichst komplett weg, zum snacken eignen sich ein paar Nüsse oder kleingeschnippeltes Gemüse mit einem selbstgemachten Joghurt-Dip oder auch Obst. Wenn es Schokolade sein muss, dann wähle herbe, ab 80% Kakaoanteil unterstützst es sogar beim Abnehmen. Um nicht zu viel davon zu essen, lege sie in den Kühlschrank oder ins Gefrierfach und lutsche 1,2 Stücke und der Heißhunger ist besiegt.
6. Starte vor dem warmen Essen mit einem großen Glas Wasser und (wenn möglich) mit einem Salat oder einer fettarmen Suppe, das füllt schon mal Deinen Magen etwas. Iß`nur einmal täglich warm und kombiniere dabei entweder Eiweiß (=Fleisch, Fisch…) mit Gemüse, ODER Kohlenhydrate (Kartoffeln, Reis,…) mit Gemüse = Klassische Trennkost. Ich empfehle Dir außerdem möglichst häufig beim Fleisch anstatt Schwein oder Rind fettarmes Geflügel zu wählen und selbst das so häufig wie möglich durch kalorienarmen Fisch zu ersetzen. Koch Deine warmen Gerichte ohne Zusatzstoffe, dadurch fällt Fertig-Essen quasi weg. Convenience-Food ist einfach minderwertiger und sättigt weniger gut!
7. Nimm` Dir Zeit zum essen. Versuche, jeden Bissen sehr lange zu kauen. Egal was Du isst: Ein Sättigungsgefühl kann nämlich frühestens nach zwanzig Minuten Deine Synapsen erreichen! Lenke Dich beim Essen nicht ab, denn dann isst man unbewusst mehr. Also lieber das Smartphone z.B. weglassen.
8. Für Unterwegs: Nimm Dir UNBEDINGT für zwischendurch einen gesunden Snack mit, wie etwas Obst, Salat, Nüsse oder auch ein Käsebrot mit richtig viel Salat. Pack dir haltbare gesunde Snacks ins Auto und in die Handtasche, damit Du beim nächsten Hungeranfall nicht eine Pizza, ein Teilchen oder ähnliches verschlingst. (Ich bin immer viel zum Bäcker gegangen ;-)) Fatburner Schnell Abnehmen Youtube Ähhhh ich – ich konnte wegen meiner Autoimmunerkrankung monatelang praktisch gar nix mehr essen, hatte auch künstliche Ernährung in der Zeit , Sodbrennen hatte ich trotzdem munter weiter.

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Im Wissen, gleich getroffen und unter der Lawine begraben zu werden, rannte Ruak wieder den Berg hinauf. Rainer wusste, dass er sich in seinem Traum in die falsche Richtung bewegte, die wieder in sein Ende führte. So als ob er im dichten Nebel die Orientierung verloren hätte, versuchte er umzukehren und den Weg zurück zu finden. Rainer war verzweifelt. Er spürte den tödlichen Pfeil immer näher kommen und hörte bereits das Surren des tödlichen Geschosses. Doch plötzlich kam aus dem Nichts wieder diese weibliche Stimme seines letzten Traums, die ihm wie ein Nebelhorn den Weg durch die dichte weiße Wolke wies.
„Ruak, folge meiner Stimme!“
Immer wieder wiederholte sich der Satz und langsam begann sich Rainers Panik zu legen. Mit geschlossenen Augen folgte er vertrauensvoll dieser wundervollen ätherischen Stimme, die ihn schließlich aus dem Nebelfeld ins klare Licht führte.

Ruak stand nun auf der kleinen Anhöhe. Besorgt blickte er auf sein mit hohen Palisaden umgebenes Dorf hinunter. Die Siedlung bestand aus neun strohbedeckten Langhäusern, die strahlenförmig um den Dorfplatz herum angeordnet waren. Der Morgen brach um diese Jahreszeit erst spät an, sodass die Aktivitäten in der Siedlung noch auf sich warten ließen. Der schneidend kalte Nordwind brannte in seinem zerfurchten Gesicht und kündigte den nahenden Wetterumschwung an. Der Winter stand vor der Tür und würde nicht mehr lange auf sich warten lassen.
Die Ernte war dieses Jahr gut ausgefallen. Die Kornspeicher waren randvoll mit Emmer, Einkorn, Dinkel und Spelzgerste. Diesen Winter würden weder Mensch noch Tier an Hunger sterben müssen. Doch heuer war nicht der Hunger das Problem, sondern eine furchtbare Erkältung, die in wenigen Tagen schon einige seiner Sippenmitglieder dahingerafft hatte. Mit Grauen erinnerte sich Ruak an eine ähnliche Situation vor knapp zwei Sommern. Eine schreckliche Epidemie hatte im Dorf gewütet, sodass jede Familie einige Tote zu beklagen hatte. Besonders die Kinder, aber auch die Alten und Schwachen fielen dem heimtückischen Fieber rasch zum Opfer.
Ruak griff in seinen Ziegenlederbeutel und zog ein Stück Birkenpech heraus. Er brach es in der Mitte auseinander und steckte die eine Hälfte davon in den Mund, während er die andere wieder in seinem Beutel verstaute. Möglichst gleichmäßig begann er nun auf der bitteren und klebrigen Masse zu kauen. Seine heftigen Zahnschmerzen raubten ihm noch einmal den Verstand. Doch die betäubende Wirkung des Pechs würde den dumpfen Schmerz bald lindern. Ruak musste jetzt einen klaren Kopf bewahren, um sich auf die anstehenden Probleme konzentrieren zu können. 
Die letzten Tage waren ungewöhnlich mild gewesen. Diese sicherlich nicht so schnell wiederkehrende Gelegenheit musste Ruak unbedingt nutzen, um noch schnell seine rasch geschmolzenen Vorräte an Heilkräutern aufzustocken. Die vielen Kranken hatten seine Bestände bereits so stark dezimiert, dass ihm nichts anderes übrigblieb als noch einmal nach den letzten, nur noch spärlich vorhandenen Heilsubstanzen zu suchen. Seit gestern morgen war er unterwegs, um nach Kieferrinden, Kampfer, Bartflechten, Birkenporlingen, Eibischwurzeln und Weidenrinden zu suchen. Jetzt war seine Kraxe fast voll mit verschiedensten Wurzeln, Blättern, Pilzen und Rinden, die hoffentlich bald zur ersehnten Linderung und schließlich Gesundung in seiner Sippe beitragen sollten. 
Langsam setzte die Wirkung des Birkenpechs ein. Der pochende Schmerz in seinem Oberkiefer begann nachzulassen. Doch Ruak wollte noch etwas warten, bis seine Zahnschmerzen halbwegs erträglich wurden. Er ließ sich auf einem mit Moosflechten überzogenen Stein nieder und betrachtete das Dorf, in dem er nun schon seit mehr als 46 Sommersonnwenden lebte. Ruak war oft auf sehr langen Reisen gewesen, die ihn über die Berge nach Süden und einmal sogar über das große Wasser geführt hatten. Durch seineTouren in verschiedenste Gegenden hatte er ein ungeheuer großes Wissen erworben. Ruak kannte einen großen Teil seiner damaligen Welt und er wusste deshalb viel mehr als alle anderen aus seiner Sippe. Solange es seinen Stammesangehörigen gut ging, achteten und ehrten sie ihn. Doch jetzt wurde die Seuche auf sein Versagen zurückgeführt. Zwar brachten sie ihm immer noch Achtung und Wertschätzung entgegen, doch die Skepsis ihm gegenüber nahm von Tag zu Tag zu. Ruak war ihr Schamane und auch der Älteste des Dorfes. Sein Wissen und seine Kontakte zu den benachbarten Stämmen taten ihr Übriges, um ihn zum unangefochtenen Anführer seiner Sippe zu machen. Manchmal konnte es Ruak selbst nicht fassen, dass er schon so alt war. Viele seiner Söhne und Töchter, aber auch Enkelkinder und Urenkel hatte er schon überlebt. Er zählte sich aber noch lange nicht zu den nutzlosen Greisen, die bald das Zeitliche segnen würden. Ruak war stark und nutzte sein Wissen. Obwohl die meisten seiner Zähne bereits ausgefallen waren und ihn seine Bandscheiben ziemlich quälten, sein Haar bereits schlohweiß war und seine Haut getrocknetem Hirschleder glich, war er geistig und auch körperlich immer noch in einer unglaublich guten Verfassung. Sein immenses Wissen über Heilkräuter und sein spiritueller Kontakt zu den Geistern und den Ahnen verliehen ihm zusätzlich noch großes Ansehen und Bewunderung. Dieses große Vertrauen seiner Sippe konnte aber auch eine ziemliche Belastung sein, so wie das gerade jetzt der Fall war. 
In jeder Familie gab es mindestens drei bis vier Kranke mit steigender Tendenz. Zuerst traten Müdigkeit und Gelenksschmerzen auf, dann wurden die Atemwege durch einem harten Husten stark in Mitleidenschaft gezogen, bis schließlich das hohe Fieber den Schwächeren innerhalb von wenigen Tagen den Rest gab. 
Dieselbe Seuche hatte die Siedlung zur Schneeschmelze vor kaum acht Vollmonden heimgesucht. Damals hatten die immer wärmer werdenden Sonnenstrahlen den Kranken aber viel Linderung. Außerdem war sein Tisch mit vielen frischen Heilkräutern reich gedeckt gewesen. Durch diese positiven Gegebenheiten hatte die Seuche sein Dorf nur halb so schwer getroffen. Damals war es bereits so warm gewesen, dass sie die Kranken während des Tages im Freien lagern konnten, was auch die Ansteckung reduzierte. Die warme und würzige Luft hatte geholfen, die Körperabwehr der Kranken deutlich zu aktivieren und zu einem rascheren Gesundungsprozess beizutragen. 
Doch mit Kälte und Schnee stand nun die schwerste und gefährlichste Zeit des Jahres unmittelbar bevor. Der Frost würde unbarmherzig durch die Ritzen des lehmverputzten Rutenflechtwerks der Häuser dringen, sodass sich der ohnehin kalte festgetretene Erdboden noch unangenehmer anfühlen würde. Die Luft stand bereits jetzt staubig und verbraucht in den Häusern. Der vordere Bereich des riesigen Raumes war den Menschen als Wohnbereich vorbehalten. Im hinteren Teil des Hauses mussten die Rinder, Schweine, Ziegen, Schafe und Hühner die kalte Jahreszeit über ausharren, was aber nicht unbedingt zur Gesundung der Kranken beitrug. Die Gefahr, die Tiere zu verlieren, war aber zu groß, wenn sie den Winter über in den Pferchen verbringen mussten. Nicht nur die Kälte war das Problem, sondern auch Bären und Wölfe, die der Hunger in die Nähe der Siedlungen trieb. 
Die Feuerstellen waren jetzt Tag und Nacht in Betrieb und dichte Rauchschwaden hingen wie eine dichte Nebelwolke über der Siedlung. Bis auf die Jäger hielten sich jetzt die Familienmitglieder fast ausschließlich im Haus auf und mussten auf engstem Raum zusammenleben. Durch diesen Umstand stieg die Ansteckungsgefahr natürlich beträchtlich. Ruak befürchtete, dass bis zum Frühjahr mindestens ein Drittel seiner Leute der Epidemie zum Opfer fallen würden. 
Schweren Herzens stand er auf, schulterte seine Kraxe und ging den schmalen, Tampelpfad ins Dorf hinunter. Es war noch früh am Morgen und die meisten Menschen schliefen noch. Ruak hoffte, dass während seiner Abwesenheit in seiner Familie nicht noch ein weiterer Krankheitsfall aufgetreten war. In tiefer Sorge öffnete er die niedrige Tür. Das Lagerfeuer im vorderen Bereich des Hauses und die zwei Kienspanfackeln an den Wänden spendeten in dem fensterlosen Raum nur wenig Licht. Im Haus war es kaum wärmer als im Freien. Doch die Wände würden zumindest Schutz vor dem kalten Nordwind bieten, der bald um die Häuser pfeifen würde. 
Die Frau seines verstorbenen Sohnes saß beim Feuer. Gedankenverloren rührte sie für das Frühstück mit einem riesigen Holzlöffel den brodelnden Gerstenbrei in dem bauchigen Tontopf. Plötzlich begannen Elias Augen zu leuchten, als sie den großen Mann erblickte, der gebückt durch die geöffnete Tür trat. Trotz des diffusen Lichts erkannte sie sofort ihren Schwiegervater. Aber auch Ruak machte kein Hehl daraus, wie glücklich er war, sie zu sehen. Ihr rotes Haar glänzte im Feuerschein wie Kupfer in der hellen Morgensonne und bildete einen wunderbaren Kontrast zu ihren tiefgrünen Augen und ihrer blassen Haut, die mit unzähligen Sommersprossen übersäht war. Über ihrer Tunika aus hellem Rehleder trug sie eine Jacke aus Biberfell, die Ruak letztes Jahr für sie genäht hatte. Immer dann, wenn er weg war, zog sie diese an. Elia hatte dann das Gefühl, ihm nahe zu sein, selbst wenn er viele Tagesmärsche weg weilte. Sofort war sie aufgesprungen und lief ihm freudestrahlend entgegen. Im Gegensatz zu seinem großen Wuchs wirkte Elia unglaublich klein und zart. Ruak beugte sich zu ihr hinunter und umfasste mit seinen riesigen Pranken ihre schmale Taille. Wie eine Feder hob er sie hoch, bis ihre Augenpaare auf gleicher Höhe waren. Wenn Elia ihn mit diesem liebenden Blick ansah, war es Ruak, als ob die warme Sonne seiner Jugend nochmals in ihm aufging. In solch wunderbaren Momenten konnte er es kaum fassen, dass ihm in seinem hohen Alter nochmals so ein unerwartet berauschendes Glück widerfahren war. Ruak hatte seine beiden bereits verstorbenen Frauen auch geliebt. Doch diese tiefe Liebe, die ihn mit Elia verband, war so unglaublich schön, so absolut erfüllend und bereichernd, dass Ruak in Sphären schwebte, aus denen er niemals mehr zurückkehren wollte.

Elia war die Frau seines Sohnes Iguz gewesen. Vor vier Jahren war Iguz ins Nachbardorf gegangen, um Tauschhandel mit Feuerklingen, Tongefäßen und Fellen zu betreiben. Dort hatte er die damals 15-jährige Elia kennen gelernt. Die beiden hatten sich sofort ineinander verliebt. Wie in solchen Fällen üblich, hatte Ruak kurz danach die Nachbarn besucht und eine junge Frau aus seinem Dorf zum Tausch angeboten. Damals war diese Vorgangsweise unter benachbarten Siedlungen durchaus üblich, um dorfübergreifende Verbindungen zu stärken und für die notwendige Blutauffrischung zu sorgen. Bald darauf hatte Iguz Elia als seine Frau mit ins Dorf nehmen können. Doch das Glück hatte nicht lange gewährt, denn Iguz war von einem seiner Jagdgänge nicht wieder nach Hause zurückgekehrt. Das Schicksal seines Sohnes hatte sich erfüllt und seine Frau und seine kleine Tochter waren alleine zurückgeblieben. Elia ging nicht in ihr Dorf zurück, sondern war in Ruaks Sippe geblieben. Bald verband die beiden weit mehr als nur die Trauer um den Verlust eines geliebten Menschen und die Freude an dem kleinen, entzückenden Mädchen. Zuerst wehrte sich Ruak gegen seine Gefühle. Schließlich war er fast dreimal so alt wie Elia und er musste jeden Tag mit seinem Tod rechnen. Andererseits war er aber das Oberhaupt seiner Familie und eine Frau stand ihm zu.
Elia ignorierte seine Bedenken. Ohne sich über die Zukunft Gedanken zu machen, setzte sie ihre Reize ein, um diesen Mann für sich zu gewinnen. Obwohl Ruak alt war, so war seine Männlichkeit noch ungebrochen. Elia war wie ein Jungbrunnen für ihn, da sie seine Sexualität nun wieder in einem Ausmaß zu wecken verstand, wie er es nicht erwartet hätte. Er begehrte sie weit mehr als seine beiden verstorbenen Frauen zusammen. Ruak fühlte sich durch dieses wundervolle Wesen angezogen wie eine Motte vom Licht. Aber auch Elia liebte ihn so sehr, dass sie keinem anderen Mann mehr Beachtung schenkte. 
Diese besondere Nahebeziehung war Maruk ein Dorn im Auge. Vor einem Jahr hatte er seine Frau bei der Geburt des dritten Kindes verloren. Seine Trauer hatte sich jedoch in Grenzen gehalten, denn seit jenem Tag, als Iguz Elia als Frau mit ins Dorf genommen hatte, begehrte er sie. Maruks Frau war noch kaum begraben gewesen, als er bereits um Elia zu werben begann. Doch Elia hatte Maruk abblitzen lassen und damit nicht hinterm Berg gehalten, dass ihr Herz bereits Ruak gehörte.. 

Maruk war in seinem Stolz zutiefst verletzt gewesen. Er konnte es nicht akzeptieren, dass er als einer der geachtetsten Mitglieder des Dorfrates zugunsten eines Greises zurückgewiesen worden war. Aber nicht nur diese kränkende Zurückweisung machte ihm zu schaffen, sondern auch die Tatsache, dass er eigentlich schon lange das Stammesoberhaupt des Dorfes hätte sein müssen. Seit Jahren wartete Maruk nun schon darauf, dass Ruak endlich sterben und er seine Stelle einnehmen konnte. In der Zwischenzeit war er selbst schon 27 Jahre alt geworden. Seine beste Zeit würde bald vorüber sein und ein Jüngerer würde Anspruch auf Ruaks Nachfolge erheben. Doch wie es aussah, hatte die Liebe zu der jungen Frau den Stammesführer neu erblühen lassen, sodass sein Ziel in noch weitere Ferne gerückt war. Eifersucht, Hass und Machtgier hatten sich immer tiefer in Maruks Seele eingebrannt.
Der verheerende Verlauf der Seuche schien Maruk ein Wink der Götter zu sein, die seine Meinung bestätigten: Es war an der Zeit, dass sich Ruak zu seinen Ahnen begeben sollte. Maruk hatte sich immer um die Dorfgemeinschaft gekümmert und war ihr Führer gewesen, wenn Ruak fern war. Ruak hingegen hatte sich mit den Menschen und ihren Problemen im Laufe der Jahre immer weniger zu identifizieren gewusst, denn seine Welt begann dort, wo sie für seine Stammesgenossen endete. 
Maruk hatte seit dem letzten Sommer mehrere Gleichgesinnte um sich geschart, die mit ihm zusammen auf eine günstige Gelegenheit warteten, dieses Problem ein für alle Mal zu lösen. Maruk hatte es endgültig satt, immer in die zweite Reihe gedrängt zu werden, wenn dieser alte Geisterbeschwörer nach Hause kam. Mit Ruaks Tod würde er aber auch endlich an die junge Frau herankommen, die unter anderem das notwendige Statussymbol seiner unangefochtenen Führungsposition sein würde. 

Schneller als gewollt wurde Ruak von der Realität eingeholt. Der glückliche und liebende Blick Elias wandelte sich rasch in einen angstvollen und ließ auf keine guten Neuigkeiten hoffen. 
„Nelis ist seit gestern Abend auch krank“, sagte Elia mit banger Stimme.
Rasch stellte Ruak sie wieder auf ihre eigenen Beine. Der Ernst der Lage ließ ihn sofort in sein nüchternes Denken zurückfallen. Ruak eilte zu seiner Enkeltochter und kniete neben ihr nieder. Die Kleine war ein schmächtiges Mädchen mit dunklen Locken und den gleichen leuchtend grünen Augen wie die ihrer Mutter. Doch vielleicht gerade deshalb, weil sie so zart war und ihrer Mutter so sehr ähnelte, liebte Ruak sie unter seinen Enkelkindern am meisten. Nelis schlief unter einem dichten Bärenfell, so dass nur ihr kleiner Lockenkopf unter dem Pelz hervorlugte. Vom Fieber schon derart mitgenommen, spürte sie nicht einmal mehr die kühle Hand ihres Großvaters auf ihrer heißen Stirn. 
Beunruhigt ließ Ruak den Blick über die knapp 30 schlafenden Menschen seiner Familie gleiten. 
„Hat es sonst noch jemanden erwischt?“, fragte Ruak besorgt. 
„Nein, außer Nelis, Aja und Ufar ist noch niemand krank.“ 
„Wir müssen die drei Kranken unbedingt hier hinaus schaffen. Die Luft hier drinnen ist so schlecht, dass den Kranken das Atmen schwerfällt. Außerdem ist die Gefahr zu groß, dass sie hier die anderen anstecken.“
Hinter dem Langhaus hatte Ruak eine kleine Hütte angebaut, in die er sich immer dann zurückzog, wenn er mit seinen Kräutern experimentierte oder neue Heilsubstanzen herstellte. Die Hütte war groß genug, um seiner ältesten Tochter Aja, seinem drittältesten Sohn Ufak und Nelis genug Platz um die Feuerstelle zu bieten. Ruak bettete Nelis vorsichtig zwischen die beiden Erwachsenen, damit das Kind möglichst gut vor der Kälte geschützt war. Hier waren die Kranken sicherlich wesentlich besser aufgehoben als in dem dunklen und stickigen Langhaus. Die Luft war hier viel reiner, die Hütte war wärmer und die Kranken wurden durch niemanden unnötig gestört. Durch die Ritzen der Schilftür entstand ein leichter Luftzug, der den Rauch des Feuers durch das Loch im Schilfdach abziehen ließ.
Den ganzen Vormittag war Ruak von einem Haus zum anderen unterwegs, um den Kranken zu helfen. Wie er bereits befürchtet hatte, war die Zahl der Infektionen weiter gestiegen. Ruak verteilte die mitgebrachten Kräuter unter den Familien und erklärte ihnen deren Handhabung und Zubereitung. 
Erst gegen Mittag kehrte er wieder in sein Kräuterhäuschen zurück. Der Sud aus Kampfer, Kiefernrinde, Eibischwurzeln und getrocknetem Spitzwegerich schien bei Aja und Ufar zu helfen, denn das Fieber hatte im Laufe des Tages nicht mehr weiter zugenommen. Auch ihr trockener und harter Husten schien etwas nachgelassen zu haben. Doch Nelis‘ Zustand war besorgnisserregend. Sie lag völlig lethargisch in den Armen ihrer verängstigten Mutter, die dem Kind immer wieder ein Stück nasses Leder auf die Stirn legte, um sie zu kühlen. Auf den ersten Blick musste Ruak erkennen, dass sich der Zustand seiner Enkeltochter weiter verschlechtert hatte. Wenn das Fieber nicht bald zurückginge, würde das ohnehin schon ziemlich geschwächte Kind keinerlei Abwehrkräfte mehr besitzen und den Kampf um sein Leben verlieren.
Angestrengt überlegte Ruak nun, wie er dieses teuflische Fieber der Kleinen in den Griff bekommen konnte. Auch die kalten Melissenwickel um ihre kleinen Füßchen hatten nichts an ihrem Zustand geändert. Nelis war kaum noch bei Bewusstsein. Nur der trockene Husten schüttelte ihren schwachen Körper. Schon seit mehr als einem Tag hatte sie nichts mehr gegessen. Elia versuchte, ihrer Tochter wenigstens ein wenig Ziegenmilch mit Honig einzuflößen. Doch Nelis spuckte die Milch immer wieder aus.
Mit einem stummen Schrei der Verzweiflung blickte Elia ihrem Geliebten in die Augen. Ruak hatte ebensoviel Angst wie Elia, die Kleine zu verlieren. Das Einzige, was dem Kind vielleicht noch das Leben retten konnte, war brennender Bernstein. Als Heiler wusste Ruak über den krampflösenden Effekt auf die Atemwege und die fiebersenkende Wirkung des freigesetzten Harzrauchs Bescheid. Aber auch ein in Wasser eingelegter Bergkristall konnte helfen. Diese Kristalle waren die Tränen der Urmutter, die hoch oben in den Klüften der Berge ruhten. Die Energie des Kristalls würde ins Wasser übergehen und Nelis wieder neue Kräfte schenken. Aber Ruak wollte diesmal sogar noch einen Schritt weiter gehen. Wenn es ihm gelänge, Nelis ein Gemisch aus zerstoßenem Bergkristall und Wasser einzuflößen, würde die volle Energie des Steines und damit die Kraft der Urmutter direkt auf Nelis kleinen Körper übergehen. Sicherlich hätte sie dann wesentlich bessere Chancen zu überleben. 
Doch leider besaß Ruak derzeit weder Bernsteine noch Bergkristalle. Seine Bergkristalle hatte er im Sommer gegen das geschäftete Kupferbeil getauscht und seine Bernsteinbestände hatten sich aufgrund der letzten Seuche längst in Rauch aufgelöst. Die nächsten Bernsteinvorkommen lagen mindestens drei Tagesreisen weit entfernt. Also würde er selbst bei gutem Wetter sechs Tage brauchen, um wieder zurück zu sein. Doch dann käme jede Hilfe für Nelis sicherlich zu spät. Aber hoch oben in den Bergen kannte Ruak eine tiefe Kluft mit einer kleinen Höhle, die voller Bergkristalle war. Er hatte sie vor vielen Sommern zufällig auf der Jagd entdeckt. Die Felswand war aus einem fast weißen, harten Stein und die Ritzen waren mit dichtem Moos und Flechten bewachsen. Nach einem plötzlichen Witterungswechsel konnte sich Ruak damals in die kleine Höhle retten. Erschöpft hatte er sich an den Felsen gelehnt und mit der Hand in das kühlende Moos gegriffen. Nicht wie erwartet fühlte er harten Stein, sondern weiches Erdmaterial. Sofort hatte Ruak das untrügliche Empfinden, dass diese Höhle etwas Besonderes verbarg. Vorsichtig hob er das Moos ab und begann, mit seinen Händen im Lehm zu graben. Es dauerte nicht lange und seine Finger waren auf die ersten Kanten der Kristalle gestoßen. Nach und nach hatte er eine kleine Fläche der Höhle vom Lehm befreit. Wie Ruak richtig vermutete hatte, waren unter den Lehmschichten die Wände mit Bergkristallen übersät. Das Geheimnis dieser besonderen Höhle hatte er von nun an wie seinen Augapfel gehütet. 
Diese kleine Höhle war zwar nicht weit entfernt. Doch um diese Jahreszeit war es schon ziemlich riskant, so hoch in die Berge hinaufzusteigen und dann auch noch eine gefährliche Kletterpartie zu wagen. Ruak hatte zwar eine gute Ausrüstung, doch er würde sich trotzdem einer ziemlich großen Gefahr aussetzen. Doch welche Wahl hatte er um das Leben seines geliebten Enkelkindes zu retten?
„Ich werde heute noch in die Berge hinaufsteigen und aus der Höhle Bergkristalle holen. Wenn ich gleich aufbreche, dann schaffe ich es vielleicht bis morgen vor Sonnenuntergang, wieder hier zu sein“, informierte er Elia.
„Du kannst nicht mehr ins Hochgebirge hinaufsteigen. Sieh doch, jeden Augenblick kann das Wetter umschlagen. Die Gefahr dort oben zu erfrieren, ist viel zu groß“, versuchte Elia ihren Geliebten abzuhalten.
„Ich kann doch nicht hier sitzen und einfach abwarten, bis Nelis stirbt. Ich würde es mir nie verzeihen, nicht alles unternommen zu haben, um dein Kind und die Tochter meines Sohnes zu retten.“
„Aber was ist, wenn du dort oben umkommst? Dann habe ich euch beide verloren“, flüsterte Elia in ihrer Verzweiflung.
Zärtlich drückte er Elia mit ihrer Tochter an sich und küsste beide auf die Stirn.
„Ich verspreche dir, dass ich zurückkomme. Ich werde es nicht zulassen, euch schutzlos zurückzulassen,“ erwiderte er so überzeugend wie nur möglich und dachte dabei an Maruk, der nicht nur nach seiner gesellschaftlichen Stellung im Dorf gierte.
Ruak stand auf und griff nach seiner braun-weiß gefleckten Ziegenfelljacke, seiner Bärenfellmütze und seinem Umhang aus Pfeifengras.
„Aber du bist doch viel zu erschöpft für den Aufstieg. Du bist erst heute Morgen zurückgekehrt. Außerdem ist Maruk wieder da. Ich habe ihn von der Jagd zurückkommen sehen. Wenn er sieht, dass du dich aus dem Dorf entfernst, gibst du ihm eine Chance, dich zu töten,“ konterte Elia verzweifelt und versuchte ihn von seinem Entschluss abzubringen.

Ruak wusste selbst, wie gefährlich es für ihn war, sich jetzt aus dem Dorf zu entfernen. Das Wetter würde jeden Augenblick umschlagen und Maruk wartete nur auf solch eine Gelegenheit. Doch Ruak hatte keine Wahl. Wenn Nelis stirbt, würde auch ein Teil von ihm mit ihr gehen. Er musste es ganz einfach versuchen, es stand viel zu viel auf dem Spiel.
Schnell suchte Ruak seine Waffen zusammen, vergaß auch nicht auf seine Geisterpfeile, nahm seinen großen Beutel aus Ziegenleder für Kräuter, die er vielleicht auf dem Weg in die Berge noch finden würde, und seine geflochtene Kraxe aus Weidenzweigen. Elia hatte ihm schnell noch etwas Proviant zusammengepackt und in der Kraxe verstaut. Zum Abschied küsste er sie und seine Enkeltochter noch ein letztes Mal, bevor er sich vorsichtig aus dem Dorf stahl.
Ruak konnte nur hoffen, dass Maruk oder einer seiner Kumpane nicht gesehen hatten, wie er das Dorf verließ. Schon einmal wäre es ihnen fast gelungen, ihn zu töten. Ruak war auf der Jagd gewesen. Glücklicher Weise war er über einen Stein gestolpert und der Länge nach hingefallen. Der Pfeil hatte seinen Kopf nur um Haaresbreite verfehlt und war surrend im Holz einer Eibe stecken geblieben. Den flüchtenden Schützen hatte Ruak nicht genau erkennen können. Doch intuitiv hatte er gewusstt, dass es Maruk oder einer seiner Anhänger war. Von diesem Zeitpunkt an war Ruak auf der Hut gewesen und ging nur noch dann alleine aus dem Dorf, wenn er wusste, dass Maruk auf der Jagd war. Doch dieses Mal konnte er auf die Anwesenheit seiner Widersacher keine Rücksicht nehmen. Er hatte keine andere Wahl, die Zeit saß ihm im Nacken. 

Beim Aufstieg ins Gebirge musste Ruak diese letzte Gelegenheit nutzen, noch einige Kräuter und die jetzt noch immer häufig vorhandenen Birkenporlinge zu sammeln. Ruak versuchte, so wenig Lärm wie möglich zu verursachen und bewegte sich beinahe lautlos und in halbwegs sicherer Deckung vorwärts. Seine Gedanken begannen während des Aufstiegs wie so oft um seine Familie und um sein Dorf zu kreisen. Trotz aller Versuche Maruks, den Stammesführer anzuschwärzen, war sich aber Ruak noch immer der Mehrheit der Dorfgemeinschaft sicher. Doch es war nicht zu verleugnen, dass die Kluft zwischen ihm und den Menschen in der Siedlung aufgrund seiner Spiritualität immer größer wurde.
Für ihn als Wissenden, als Schamanen gab es eben noch viel mehr als nur Jagdglück und Vermehrung. Sein ruheloser Geist war auf der Suche nach absoluter Erkenntnis. Er erahnte den Sinn seines Lebens, doch es fehlten ihm noch immer die nötigen Zusammenhänge. Natur, Himmel, Tod und Leben bildeten eine Einheit und über allem lag der Wille Gaias. Sein ganzes Leben war er auf der Suche nach ihrem Willen gewesen, der alles durchdrang. Die vielen Meditationen hatten ihn in seiner Überzeugung bestärkt, dass er eine Aufgabe zu erfüllen hatte, die noch jenseits seiner Vorstellung lag. Ruak kannte den Lauf der Gestirne und er wusste über die immer wiederkehrenden Zusammenhänge in der Natur bestens Bescheid. Durch dieses besondere Wissen war er in der Lage, durch den Mondverlauf den richtigen Moment für Aussaat und Ernte zu bestimmen. Die Erde galt als weiblich, weil aus ihr immer wieder neues Leben entstand. Die Sonne hingegen schien auf die Welt der Jäger. Sie stand für den männlichen Teil seiner Welt. Dieses Wissen um den immer wiederkehrenden Ablauf von Tod und Wiedergeburt war der Beginn der bewussten Zeit. Ruak hatte dieses Wissen bisher für sich behalten, um seine Führungsposition in der Sippe nicht zu gefährden. Er wusste aber, dass er diese besonderen Kenntnisse weitergeben musste, bevor er sterben würde. Von diesem existenziellen Wissen hing das Überleben seiner Sippe ab. Doch bis jetzt war es ihm noch nicht gelungen, einen geeigneten Nachfolger zu finden, der menschlich und auch spirituell die nötigen Voraussetzungen in sich getragen hätte, um als nächster Stammesführer in seine Fußstapfen zu treten. Ruak war aber absolut davon überzeugt, dass Maruk die schlechtesten Voraussetzungen für dieses hohe Amt mitbringen würde. Mit ihm als Oberhaupt der Dorfgemeinschaft hätten die Menschen in seiner Siedlung keine allzu guten Überlebenschancen. 

Maruk und seine Spießgesellen schienen nichts von seinem Aufbruch bemerkt zu haben. Zur Sicherheit vergewisserte sich Ruak aber immer wieder, ob er vielleicht doch verfolgt wurde. 
Der Wind hatte sich gelegt und im Wald herrschte völlige Stille. Ruak schnitt gerade einen der Porlinge aus der Birkenrinde, als er ein verdächtig lautes Brechen eines dürren Astes hörte. Sofort waren all seine Sinne sensibilisiert und sein unruhiger Blick glitt über die blattlosen Bäume. Dieses Geräusch war viel zu laut und hart gewesen, als dass es von einem Tier des Waldes verursacht worden wäre. Intuitiv spürte Ruak die nahende Gefahr. Maruk und seinen Schergen musste sein Aufbruch also doch nicht entgangen sein und sie waren ihm in sicherer Entfernung gefolgt. Jetzt, wo sie sich unbeobachtet und sicher fühlten, würden sie wahrscheinlich bald einen hinterhältigen Angriff wagen. Rasch suchte Ruak seine Sachen zusammen. Doch er war nicht schnell genug. Im letzten Moment gelang es ihm noch, sein geschäftetes Beil vom modrigen Waldboden aufzuheben und der vorschnellenden Feuersteinklinge auszuweichen. Instinktiv versetzte Ruak dem ins Leere hechtenden Mann einen heftigen Tritt, sodass dieser strauchelte und in hohem Bogen den flachen Hang hinabstürzte. So rasch wie möglich flüchtete Ruak den schmalen Pfad hoch in die Berge. Er musste es unbedingt bis in das zerklüftete Gebirgsmassiv schaffen, wo sich die kleine, versteckte Höhle befand.
Doch die schlaflose Nacht und die anstrengenden Krankenbesuche im Dorf hatten ihn keinen Moment zur Ruhe kommen lassen und forderten nun ihren Tribut. Immer öfter musste er für einen Augenblick verweilen, um wieder zu Atem zu kommen. Wertvolle Zeit, die die anderen zu nutzen wussten, um den Abstand stetig zu verringern. Ruak musste bald erkennen, dass er seine Verfolger nicht abschütteln konnte.
Doch unter allen Umständen musste er den Rastplatz der alten Handelsroute erreichen. Dort würde er die nötige Rückendeckung finden, um sich seinen Gegnern zu stellen.
Ruak mobilisierte noch einmal seine letzten Kraftreserven und lief auf den erhöhten Rastplatz zu. Schnell warf er seine Kraxe an die Felsmauer des Platzes. In kampfbereiter Stellung erwartete Ruak mit Messer und Beil in der Hand seine Feinde. Alle vier Männer stammten aus seinem Dorf, wo er sie als ihr Häuptling von Kindern zu Männern heranwachsen gesehen hatte. Einst waren sie kleinlaut und demütig an ihm vorübergegangen. Doch jetzt war in ihren Blicken weder Hochachtung noch Respekt zu finden. Jetzt stand die pure Mordlust in ihren Gesichtern.
Ruak war sich durchaus bewusst, dass die drei Männer von Maruk manipuliert worden waren. Sie folgten ihrem Anführer blindlings, ohne Fragen zu stellen. Ruak schickte sich an zu verhandeln, um Zeit und Kraft zu gewinnen. Doch noch bevor ein einziges Wort über seine Lippen dringen konnte, preschte auch schon der Jüngste unter ihnen vor und versuchte, den Schamanen zu töten. Doch Ruak war erfahren und wendig genug, um dem eher plump geführten Dolchstoß gegen seine Brust auszuweichen. Der Junge war noch unerfahren und hatte seine eigene Deckung vernachlässigt. Aus der eigenen Drehbewegung heraus stieß er dem jungen Mann blitzschnell sein Messer in den Kehlkopf.
Für einen kurzen Moment herrschte betretenes Schweigen unter seinen Widersachern, die den Sterbenden verblüfft anstarrten. Doch als ob ein imaginärer Schlachtruf erklungen war, stürmten die Männer im selben Augenblick mit lautem Geschrei auf ihn zu. Es kam zu einem wilden und harten Kampf, in dem Ruak all sein kämpferisches Potenzial einsetzen musste, wenn er auch nur eine Chance zum Überleben haben wollte. Ruak kämpfte wie ein Wolf und gnadenlos, effizient und zielgerichtet übte er seine Angriffe aus.
Es ging ja nicht nur um sein eigenes Leben, sondern auch um das Leben von Nelis und das der vielen anderen Kranken im Dorf. Die Existenz von vielen Menschen und vielleicht sogar das Überleben seiner ganzen Sippe hingen an einem dünnen Spinnenfaden. Er kämpfte aber auch um sein Dorf, das er vor Maruks Willkür beschützen wollte. Doch vor allem kämpfte er um seine Liebe zu Elia, die sonst schutzlos diesem gefährlichen Mann ausgeliefert war.
Diese schrecklichen Gedanken schossen Ruak wie Kugelblitze durch den Kopf und verliehen ihm ungeheure Kraft, Konsequenz und Zielsicherheit. Es gelang ihm, einen nach dem anderen von Maruks Schergen zu töten. Und doch waren alle seine Anstrengungen in dem Moment umsonst gewesen, als ihn der tödliche Pfeil Maruks in den Rücken traf. Sterbend sah er noch einmal die strahlend blauen Augen seines Mörders vor sich. In seinem triumphierenden Blick erkannte Ruak, dass er alles verloren hatte… Fitness Abnehmen Shake Almased Das Problem ist der Kapitalismus in seiner auf der Erde praktizierten Art und Weise (und das schon seit Jahrhunderten, wenn nicht Jahrtausenden). Nur der kurzfristige Profit zählt. Der Mensch ist da in seiner „Jäger&Sammler-Mentalität“ ziemlich einfach gestrickt und dazu auch noch ein absolutes Gewohnheitstier. Das gilt auch für die so genannten Eliten auf diesem Planeten. Am Bauch Abnehmen Frischhaltefolie Jobs Wir leben in einer Umgebung, die uns ja den ganzen Tag irgendwie anschreit. Im übertragenen Sinne natürlich…hoffentlich In jedem Kurs werden andere Schwerpunkte gelegt. Sie können es sich einfach machen und Ihre Hebamme fragen, ob diese Geburtsvorbereitung als Kurs anbietet. Möchten Sie jedoch sicherstellen, dass wirklich die Themen angesprochen werden, die für Sie wichtig sind, dann sollten Sie mehrere Kursangebote miteinander vergleichen. Damit du weißt, dass ich diese Problematik durchaus selbst kenne, und nicht nur im weltfremden Elfenbeinturm rumsitze Erfolgreich Abnehmen Youtube Allerdings habe ich mir später sagen lassen, daß Yücels Penis viel, viel kleiner ist als meiner. Vielleicht hat er das also auch nur aus reinem Neid gesagt. Nein, ich liebe dieses Land aus dem tiefsten Grunde meines Herzens mit all seinen Fehlern und Defiziten. Manchmal bilde ich mir sogar ein, ich wäre hier geboren, obwohl ich erst mit neun Jahren nach Deutschland gekommen bin, und mein Opa wäre in Stalingrad erfroren. Ich habe auch keine andere Staatsangehörigkeit als die hiesige..